== Begriffserklärung ==
Unter einem Browsergame (auch engl.: Browsergame) wird ein Spiel verstanden, das den Internetbrowser des Spielers als Benutzerschnittstelle verwendet. Das bedeutet, dass der Spieler über seinen Browser auf das gewünschte Spiel Zugriff hat und es ausführen kann. Da es einzig vom [http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Multimedia/2013/05/Multimedia-Das-Medium -Internet -und-dessen-vielfaeltige-Moeglichkeiten Medium Internet] abhängig ist, zählt es als Online-Spiel und ist somit von regulären Computer- oder Videospielen abzugrenzen. Im Gegensatz zu einem sogenannten Clientspiel sind Download und/oder Installation eines Clients zum Starten und Spielen nicht nötig. Auch der Kauf eines Datenträgers erübrigt sich. Das Spiel wird serverseitig angeboten und steht somit komplett via Internet zur Verfügung. Eine bestehende Internetverbindung ist die Grundvoraussetzung für die Nutzung eines Browserspiels.
Browserspiele sind in den meisten Fällen kostenlos. Bestimmte Spielinhalte sind jedoch mit Kosten verbunden, sofern der Spieler diese nutzen möchte. Dabei ist der Erwerb dieser Inhalte zum Spielen zumeist keine Notwendigkeit, allerdings bringen sie Vorteile oder Verschönerungen für den jeweiligen Spieler.
== Technische Voraussetzungen ==
[[Datei:Browsersymbole.png|right|300px|thumb|Browserspiele lassen sich in den meisten gängigen Internetbrowsern spielen (Bild: Sean MacEnte)]]
Um ein Browserspiel spielen zu können, ist eine stabile Internetverbindung wichtig. Außerdem sollte der verwendete Browser (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox) über alle aktuellen Updates verfügen. Ältere Browserspiele funktionieren im Gegensatz zu den neueren Exemplaren teilweise noch als Java- oder Flashanwendung. Aus diesem Grund ist der aktuelle Stand der jeweiligen Software für den problemfreien Ablauf des Spiels sinnvoll.
Der größte Nachteil an Browserspielen ist die stark vereinfachte Grafik. Da das Spiel lediglich serverseitig angeboten wird und auch bei einer eventuell schwächeren Internetverbindung einwandfrei funktionieren muss, werden die Anforderungen der Spiele von den meisten Herstellern und Anbietern möglichst gering gehalten. Auch Spieler mit einer weniger geeigneten Verbindung und/oder einem schlechten Endgerät sollen nach Möglichkeit für ein Spiel begeistert werden. Um also viele Personen mit dem Spieleangebot abdecken zu können, dürfen die technischen Mindestvoraussetzungen keinesfalls zu anspruchsvoll sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass häufig Spieler, die bereit sind, reales Geld in das Spiel zu investieren, besser gestellt sind als übrige Spieler. Die daraus entstehende Ungleichheit kann negativ aufgenommen werden.
Für das Spielen eines Browsergames spricht, dass weder Download, noch der Kauf eines Daten-trägers nötig sind. Der Anmeldeprozess ist einfach gehalten, sodass zeitnah erste Spielerfahrungen gesammelt werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Anbieter von Browserspielen, wie z.B. [ http://prosiebengames.de prosiebengames], ein breites Angebot an Browsergames zur Verfügung stellen. So lässt sich für jeden Spieler ein passendes Spiel auswählen. Darüber hinaus erfreuen sich Browserspiele vor allem deswegen großer Beliebtheit, weil weder komplexe Systemvoraussetzungen erfüllt werden müssen, noch ein verpflichtender Kostenaufwand auf den Spieler entfällt.