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Flunkyball

5.236 Byte hinzugefügt, 15:28, 5. Apr. 2016
/* Regionale Varianten */
* Es gibt keinen Schiedsrichter bei jeder Entscheidung wird diskutiert.
=== Rösrath (Vorort östlich von Köln) ===
* 1. Das Spiel heißt Flunkyball! (gesprochen dt. Flunkiball)
* 2. Teams sollten in gleicher Stärke besetzt sein. Von 1vs1 bis 11vs11 ist alles möglich. Danach wird wieder in 3er-Teams aufgeteilt und so weiter. Turniere mit mehr als 50 Personen bei der Polizei als Demonstration anmelden.
* 2.1 Teams brauchen auf Grund von Gleichberechtigung keine Frauen-, Ausländer- oder Behindertenquote. Reine Frauenteams (je knapper bekleidet desto besser) sind ausdrücklich erwünscht.
* 2.2 Beide Teams ernennen einen Führer. Diese entscheiden per Schere-Stein-Papier über den Anwurf und bei eventuellen Fragen/Uneinigkeiten.
* 3. Gespielt wird mit 0,5l Dosen oder Flaschen. Die Sorte bestimmt der Spieler selbst. Strafbier in ausrechender Menge ist bereit zu halten.
* 3.1 Mixbier und 0,33l ausdrücklich verboten. (Ausnahme bildet Radler bei mehr als 26 °C Außentemperatur und einer Uhrzeit vor 13:00 Uhr wenn am nächsten Tag ein Werktag ist.)
* 4. Als Ziel ist eine einzelne 1,5l PET-Flasche zu nutzen. Je nach Windstärke bis zu 1/3 mit Wasser befüllen.
* 5. Geworfen wird mit einem Handball Größe 3 oder kleiner. Ersatz wie Schuhe, Stöcke etc. nur nach ausdrücklicher Zustimmung beider Teamführer.
* 6. Der Abstand beider Teams zum Ziel sollte 5-7 Schritte des Schiedsrichters betragen und wird mit den aufgestellten Flaschen/Dosen markiert.
* 7. Das jüngste Mitglied des Teams beginnt. Danach geht es reihum. Doppelt werfen oder auslassen eines Wurfunfähigen wird bei Bemerken durch das andere Team mit Strafbier geahndet.
* 7.1 Vor jedem Wurf wird im Aufsteller-Team ein Aufsteller und ein Balljunge bestimmt. Diese dürfen ihre Aufgabe behalten solange sie Lust haben.
* 7.2 a Es gibt immer einen Aufsteller und einen Balljungen. Beide müssen hinter der Flaschenlinie zurück sein bevor "STOP" gerufen wird.
* 7.2 b Der Begriff Balljunge ist fest und darf nicht durch Feministinnen abge"gendert" werden.
* 7.3 Fliegt der geworfene Ball weit hinter die Flaschenlinie, wird erst "STOP" gerufen wenn der Balljunge wieder in die Reihe seines Teams zurück ist.
* 8. Geworfen wird IMMER von oben. Kegeln machen nur alte Menschen und ist durch lautes Lachen und aufziehen des Werfers zu bestrafen. Bei Wiederholung gibt es ein Strafbier.
* 8.2 Auch das "Einwerfen" mit beiden Händen oder "Kugelstoßen" mit einer oder beiden Händen sind verboten und bei Wiederholung mit Strafbier zu ahnden.
* 9. Jeder ist für sein Bier verantwortlich! Wird das Bier umgeworfen (Absicht spielt keine Rolle) ist dies mit einem Strafbier für den Eigentümer des umgefallen Bieres zu bestrafen.
* 9.1 Wird das Bier des Aufstellers oder Balljungen getroffen ist das am nähsten stehende Teammitglied lautstark dafür verantwortlich zu machen. Das Strafbier bekommt man trotzdem. (siehe Regel 9)
* 9.2 Wer nicht trinken kann, sollte es lassen. Überschäumendes oder auslaufendes Bier ist mit einem sofortigen Strafbier und dem Spott der Mitspieler zu bestrafen.
* 10. Strafbier wird neben das eigentliche Spielbier gestellt (Abstand mindestens einen Flaschendurchmesser) und wird ebenso behandelt. (d.h. es ist zu beschützen und zum Gewinnen ebenfalls zu leeren)
* 11 Der Aufsteller darf loslaufen sobald der Ball die Wurfhand verlässt. Wird die Ziel-Flasche nicht getroffen, ist das gegnerische Team vom Aufsteller vor der Rückkehr zu verspotten.
* 11.1 Ruft der Aufsteller beim verspotten die Worte: "Ja watt denn? Komm doch her!" und ein Spieler des anderen Teams folgt der Aufforderung und kann aus verschiedenen Wettkämpfen auswählen. Die Wahl wird sofort laut gerufen.
* 11.1 a Das Gerangel. Nach dem Ausruf gehen beide Kontrahenten direkt in ein Gerangel über. Wer als erster am Boden liegt hat verloren. Schlagen, Treten, Beißen usw. sind verboten.
* 11.1 b Das Exen. Beide Spieler bekommen ein Bier der gleichen Größe und Sorte und exen dieses. Wer als erster leer hat gewinnt. (Taktisch klug wenn man auf einen bereits angetrunkeneren Kontrahenten trifft)
* 11.1 c Piss-Pott/Der Schatz liegt unten. Beide Kontrahenten gehen Fuß vor Fuß aufeinander zu. Der dessen Fuß am Ende unten ist hat gewonnen. Wer umfällt oder cheatet hat automatisch verloren.
* 11.1 d Schere-Stein-Papier. Gewinner mit 2 von 3 Runden.
* 11.1 e Schwanzvergleich. Der längere gewinnt
* 11.1 f Der Verlierer muss einen Schnaps trinken. Der Gewinner nimmt unter Jubeln einen Sieg-schluck aus seiner Spielflasche und beide reihen sich wieder ein.
* 11.2 Nach Absprache kann die Frühstart-Regel genutzt werden. Los gelaufen werden darf dann erst nach Umfallen der Ziel-Flasche.
* 11.3 Fliegt der geworfene Ball weit hinter die Flaschenlinie, wird erst "STOP" gerufen wenn der Balljunge wieder in die Reihe seines Teams zurück ist.
* 12. Das Spiel endet wenn alle Mitglieder eines Teams ihre Flaschen geleert haben.
* 12.1 Eine Flasche gilt als geleert, wenn nach 3 Sekunden nach dem Umdrehen über dem Kopf höchstens 1 Tropfen Restschaum die Flasche verlässt.
* 13. Das Verlierer-Team ext seine Reste einschließlich Strafbiere sofort und hat ein Recht auf direkte Revange.
* 13.1 Ein Verweigern der Revange gilt als unehrenhaft. Bei Annahme gelten 5 Minuten Pause zum Urinieren und Bier holen.
=== Sauerland ===
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