* Man muss nicht bei dem 4. König das Spiel beenden - man kann auch bis zum Deckende spielen.
* Die Regeln können bei dem Wasserfall erhalten bleiben
== Kaarster Variante ==
In Kaarst wurde vom Abiturjahrgang 2007 an jedem Wochenende (und teilweise auch unter der Woche) das Kings-Spiel exzessiv betrieben.
Dabei wurden die ursprünglichen, den hier genannten sehr ähnliche, Regeln nach und nach "perfektioniert".
Vorsicht, diese Variante führt fast zwangsweise zu einem sehr viel stärkeren Konsum von Alkohol als in der Urpsrungs-Variante.
Gespielt wird mit einem Pokerspiel (inlusive Joker), das um ein leeres Gefäß in einem Kreis aufgefächert wird. Dabei dürfen keine Lücken entstehen.
Alkohol sollte für jeden Teilnehmer in ausreichender Menge vorhanden sein.
Ein Spieler beginnt und zieht eine Karte, die anderen Spieler folgen im Uhrzeigersinn.
Dabei haben die Karten die folgende Bedeutung:
* '''schwarze Zahlen (2-9)''' Der Spieler, der diese Karte zieht, muss gemäß dem Wert der Karte Schlücke verteilen, z.B. Pik-Sieben = 7 Schlücke. Dabei müssen alle Schlücke an eine Person verteilt werden, das Aufteilen ist nicht erlaubt. Der ausgewählte Spieler tritt dann gegen den Verteiler in einem Schnick-Schnack-Schnuck-Duell an. Verliert der Spieler, an den die Schlücke verteilt wurden, muss er trinken. Gewinnt er jedoch, muss derjenige, der die Schlücke an ihn verteilen wollte, doppelt so viel trinken!
* '''rote Zahlen (2-9)''' Der Spieler muss entsprechend dem Wert der Karte Schlücke selber trinken. Dabei legen aber die anderen Spieler fest, wann ein Schluck gschluckt wurde. Z.B. zieht ein Spieler eine Karo-Sechs. Er muss jetzt so lange trinken, bis die Spieler der Reihe nach bis "6" gezählt haben, beginnend mit dem Spieler links vom Trinker. Theoretisch ist es also möglich, den Spieler immer sein Getränk exen zu lassen. Daher gibt es die Besonderheit, dass, wenn der Spieler sein Getränk geleert hat bevor zu Ende gezählt wurde , dieser einen Spieler bestimmen darf, der sein Getränk ebenfalls exen muss.
* '''10''' Der-Verlierer-Muss. Zieht ein Spieler eine zehn jeglicher Farbe, darf er eine Aufgabe bestimmen, die der Verlierer nach Ende des Spiels erledigen muss. Wahlweise darf der Spieler, der eine zehn zieht etwas in das leere Gefäß füllen, was am Ende vom Verlierer geleert werden muss. Dabei sollte man NIEMALS vergessen, dass man selber auch verlieren kann.
* '''Bube''' Der-böse-Bube. Der Spieler, der einen Buben zieht, muss sein Getränk sofort exen.
* '''Dame''' Kategorie. Es wird eine Kategorie genannt, zu der reihum alle Spieler etwas passendes nennen müssen. Derjenige, der zuerst etwas doppelt nennt oder nicht mehr weiter weiß, muss trinken, und zwar so viele Schlücke wie bisher richtige Begriffe genannt wurden. (Ja, das können manchmal sehr viele sein). Als Besonderheit ist zu beachten, dass ein Spieler der als erstes an der Reihe ist und gar nichts weiß, exen muss!
* ''' König''' Der vierte König verliert das Spiel! Die ersten 3 Könige werden immer auf das Gefäß in der Mitte gelegt. Der erste König entspricht 5 Schlücken Strafe, der Zweite 10, der Spieler, der den Dritten zieht, muss exen. Die auf dem Gefäß liegenden Karten dürfen während des Spiels nicht heruntergestoßen werden, sonst muss man 5 Strafschlücke trinken.
* '''Ass''' Zieht ein Spieler ein Ass, darf er eine Regel aufstellen, die bis zum Ende der Runde Bestand hat. Asse können auch bestehende Regeln aufheben. Aber sie können immer nur eine Regel verfassen oder aufheben.
* '''Joker''' die 2 oder 4 im Deck enthaltenen Joker erlauben dem Spieler, der ihn zieht, einen Spieler seiner Wahl zum exen seines Getränkes zu zwingen.
* ''' WICHTIGE ZUSATZREGELN'''
- Muss ein Spieler 15 Schlücke oder mehr trinken, bedeutet das immer: Exen.
- Alle offenen Schlücke verfallen, sobald das Getränk leer ist.
- Komplett zu exende Getränke verfallen nicht.
- Der Spieler, der zuerst den Kreis unterbricht muss: Exen
- Second Chance Regel: Muss ein Spieler sein Getränk exen, kann er gambeln. Er sagt dieses laut der ganzen Runde an. Er muss dann zunächst nicht sein Getränk exen sondern wartet die nächste Karte ab. Der Spieler, der regulär an der Reihe ist, zieht dann seine Karte. Ist diese Rot, hat der Spieler Glück. Er muss nicht exen, dafür aber alle anderen. Ist die Karte allerdings schwarz, muss er nicht nur sein aktuelles, sondern auch ein weiteres Getränk exen. Vorsicht, nutzt ein Spieler diese Regel sehr häufig und hat immer Glück, kann er sich sehr schnell den Zorn der anderen Spieler zuziehen. Wer in Zukunft alle Schlücke zugeteilt bekommt und Opfer von Regeln wird, ist dann eindeutig.
* '''Empfehlungen'''
- Alle Spieler sollten mit dem gleichen Getränk in der gleichen Größe spielen.
- 0,5 Liter Bier Flaschen sind auf Grund des häufigen Exens nicht zu empfehlen.
- Vorausschauendes Trinken. Man sollte niemals freiwillig ein neues Bier öffnen.
== Tipps ==