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Flunkyball

675 Byte hinzugefügt, 21:49, 20. Aug. 2012
/* Westerstede (Ammerland, Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen) */ 2012
=== Westerstede (Ammerland, Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen) ===
* Als Wurfgeschoss dient DER geheiligte Schuh - ein blau-weiß gestreifter Plastik-Badeschlappen, welcher bei Turnieren auch als Siegprämie dienen kannin nahezu allen deutschen, überregionalen, jungen (studentischen) Sinfonieorchestern Bekanntheit erlangt hat. Nur in Ausnahmefällen Notfällen ist anderes Schuhwerk zulässig, wenn z.B. an verschiedenen Orten gleichzeitig Treffen stattfinden oder eine Übergabe des Schuhs auf seinen Deutschlandreisen nicht funktioniert hat. Findet sich kein Schuhspender, wird nicht geflunkt. ! Jedoch sind auch z.B. besitzerlose zusammengebundene Hotel-Einmal-Schlappen notfalls zulässig.* Vor dem Spiel ist eine mehrstimmige Hymne im fortissimo anzustimmen (2011 z.B.: lalalala auf die Melodie von "Tränen lügen nicht", 2012 auch "Ein Prosit der Gemütlichkeit")* Innerhalb Westerstedes wird aus Rücksicht auf die ruhige Idylle Westerstedes und um Lärmbelästigungsklagen zu vermeiden nur indoor in Flunkyballarenen geflunkt (ausschließlich Turnhalle oder Aula). Auf Tourneen wird hingegen auf Außenwirkung zwecks internationaler Verbreitung Wert gelegt (so z.B. geschehen vor der verbotenen Stadt in Peking, auf diversen Flughäfen dieser Welt, vor Konzertsälen, in Hotellobbys oder Hotelfluren!)* Es gibt keinen Schiedsrichter. Unstimmigkeiten werden durch lautstarkes "Haallooo" oder "lächerliiiich"-Rufen kundgetan. Bei Turnieren gilt (in der PublikumsentscheidRegel ca. 0,3 Sekunden nach dem Stopp-Ruf). Strafen werden notfalls im Konsens ausgehandelt. Bei Turnieren kann jedoch ein Schiedsrichter eingesetzt werden, der vom Publikum beraten werden darf. Des Weiteren ist dann nur sein akustisches Signal (z.B. Vuvuzela, Trillerpfeige, Megafon) und nicht mehr die Stop-Rufe einzig relevant.
* Vor dem Wurf wird von der Werfer-Mannschaft "Hände ans Bier" gerufen - auch um die gegnerische Mannschaft fairerweise vor einem vernichtenden Konter-Wurf vorzuwarnen.
* Psychologische Kriegsführung ist erwünscht (beliebte Schlachtrufe sind z.B. "xy, verletz dich nicht, schalalala", "Schlagzeuger können nix schalalalala", "xy kann nix, der_die darf einen Schritt näher ran" und "Brot kann schimmeln, was kannst du?").
* Bei Turnieren mit nicht aufgehender Anzahl von Mannschaften in der Vorrunde gibt es zwei Möglichkeiten für den Einzug in die KO-Runde:
** a) Bei ausreichenden Räumlichkeiten können (Relegations-)Spiele auch mit mehr als zwei Mannschaften gespielt werden - hierzu stellen sich die Mannschaften im gleichwinkligen n-Eck auf und alle nicht-werfenden Mannschaften laufen.
** b) Die Relegation entscheidet sich über den Pegelstand der jeweils vollsten Bierflasche der Verlierermannschaften bei Spielende.
* Komasaufen findet bei Bedarf individuell nach dem Flunkyballspielen statt. Flunkyball ist eine Sportart, kein Saufspiel!
* Es muss zwingend der Reihe nach geworfen werden. Jegliche kreativen und individuellen Wurftechniken sind hierbei ausdrücklich erlaubt (z.B. "kegeln", "curlen", "Frisbee", "Dart", "beidhändig", "Kugelstoßen" oder "Handball-Torwurf-Absprung")
* Als Läufer sind ein Flaschen-Aufsteller, ein Schlappen-Holer und ein Reserveläufer für die Raumdeckung üblich, aber nicht obligatorisch festgelegt.
* Mannschaftsstärken sind variabel und müssen nicht absolut ausgeglichen sein.
* Das Ziel ist ''eine'' fast leere Plastikflasche (gewöhnlich eine 1l-Mineralwasserflasche)
* Beide Wortteile von Flunkyball werden deutsch ausgesprochen (mit deutschem u, i, und a). Das Verb heißt flunken (mit deutschem u)
* Es wurde von Extrem-Duellen mit einer großen Flasche Sekt anstatt einer Flasche Bier berichtet.
* Regeländerungen erfolgen im Konsens. Im Zweifelsfall entscheidet der Vereinsvorstand.
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